Pfadi-Sommerlager
Unser Pfadi Sola stand ganz unter dem Motto: Ab in den Süden! Über zwei Wochen sind wir mit dem Zug einmal quer durch Deutschland, Österreich und Slowenien gereist - immer auf der Suche nach höheren Bergen, Meer und Sonne. Unser erster Stop war das Pfadfinderzentrum-Igls in Innsbruck. Ein wunderschöner Platz mit einem noch schöneren Ausblick. Eine abenteuerliche Wanderung durch die Berge hat uns an einem der Tage eine Menge abverlangt. Es ging extrem steile Anstiege und schwindel-erregend tiefe Schluchten die Berghänge entlang.
Eine überraschende Bekanntschaft mit einem benachbarten Stamm aus Euskirchen hat die Zeit noch ein Stück geselliger gemacht und Freunde auch für nach dem SoLa geschaffen. Es wurde zusammen bis spät in die Nacht am Höllenfeuer geschockt und getrunken oder zusammen eine Badesee ein paar Kilometer einwärts besucht, um sich bei den hohen Temperaturen abzukühlen.
Danach ging es weiter nach Slowenien - Izola. Ein kleiner privater Platz, geführt von heimischen Jägern. Sogar ein nächtlicher Besuch mit Beute blieb nicht aus, eine teils gruselige Erfahrung. Mit 11 übermüdeten Pfadis und 5 planlosen LeiterInnen war unser größter Gegner der slowenische Schienenersatzverkehr. Abbruch hat das der insgesamt guten Stimmung aber nicht getan, denn die Belohnung von noch mehr Sonne und Meer waren die Strapazen mehr als Wert. Unseren eigentlich geplanten Versprechens-Abend haben wir kurze Hand nach hinten verschoben. Einfach mehr Tage am Meer und Faulenzen in der Sonne waren zu verlockend. Natürlich durfte eine leckere, RIESIGE Kugel Eis auch nicht fehlen. Insgesamt 4 mal haben wir den Eismann unseres Vertrauens am Strand besucht. Aber auch die Zeit in Slowenien musste zu Ende gehen und damit weiter zu unserer letzten Station.
Pfadfinderdorf Zellhof bei Salzburg. Wir dachten, dass uns das bis dato schöne Wetter auch bis hierhin begleitet, doch nur wenige Minuten nach unserer Ankunft begann es wie aus Eimern zu schütten. Wir mussten doch tatsächlich zum Schluss unseres Sommerlagers unsere Zelte im schüttenden Regen aufbauen. Auch wenn diese Station in unserem Ranking an dritter Stelle steht, konnte der Badesee am Platz zumindest unsere nicht zu stillende Lust nach Wasser befriedigen. Die anderen und damit letzten Tage unseres Aufenthalts klarte es zum Glück auf und die Temperaturen stiegen wieder auf ein sommerliches Niveau. Wir bauten aus der großen Auswahl an Bauholz ein Dreibein für unsere Hängematten und ließen das Lager mit einer Runde British Bulldog - natürlich ohne Verletzte, wink wink - ausklingen. Ein besonderes Highlight ist gar nicht zu nennen. An allen Stationen sind jede Menge tolle Erinnerungen entstanden. Am Ende sagen die Bilder wahrscheinlich mehr als tausend Worte.