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Liblar alaaf!

Dieses Jahr waren wir wieder im Karnevalszug dabei - diesmal unser Motto: Auf Mammutjagd in Liblar! Als Steinzeitmenschen verkleidet, mit Fellen udn Bärten behangen, waren wir nicht wiederzuerkennen. In einer Feuerschale war auch ein "Lagerfeuer" mit von der Partie, was viele unter den Zuschauern besonders zum Lachen brachte. Zeitweise mussten wir ums Feuer tanzen und unsere kalten Hände daran wärmen, als wir kurz vor der Zielgeraden waren, kam jedoch auch die Sonne heraus und wir beendeten den Zug in bester Stimmung am Schlosspark.



Fett frostig - fett spezial!

Dieses Winterlager der Pfadistufe hatte mehr als ein Special - na gut, Schnee, gab es mal wieder nicht, aber dafür erstens ein "königliches" Motto und zweitens unsere irische Partnergruppe, die unsere Einladung aus dem Sommerlager in Irland doch tatsächlich angenommen haben und bei "Fett royal 2016" mit von der Partie waren!
Nach kilometerlangem Fußmarsch - wie im Brexbachtal üblich - bauten die Pfadis die erste Jurte zügig auf. Kaum waren sie fertig, wurde zum Abendessen gerufen, und im selben Augenblick tauchten auch die Iren auf, perfektes Timing also. So gab es dann auch Hilfe beim Aufbau des zweiten großen Schlafzeltes. Nach einer abendlichen Lagerfeuerrunde im Subcamp ging es ins Bett bzw. auf die Strohsäcke, die schön weich waren und auch die Kälte etwas abhielten. Die Iren waren wegen der Zusatzkosten für Gepäck bei Ryanair zum Teil nur mit Handgepäck angereist und entsprechend karg mit warmen Sachen ausgestattet. Unser BW-Deckenvorrat reichte natürlich nicht für alle, denn wir waren 12 Deutsche und 32 Iren, aber die Iren waren alles andere als weicheiige Plastikpfadfinder und beteuerten fast ausnahmslos, sehr gut geschlafen zu haben.
Während des Lagers konnte man an Groß- und Geländespielen teilnehmen, basteln, stricken lernen, T-Shirts bedrucken, Kooperationsspiele spielen und unter Anleitung der irischen Profis irische Volkstänze lernen. Wer dazu keine Lust hatte, saß mit Gitarre und Marshmallows am Lagerfeuer. Beim Nachtspiel gab es jede Menge witzige Geschicklichkeitsspiele zu entdecken, und das Rahmenprogramm zum Thema "Royals" nahm nicht nur die Queen auf den Arm, sondern brachte unseren irischen Gästen auch den rheinischen Karneval näher.
Am Sonntag nachmittag zurück in Liblar begrüßten uns alle Mättes und Opi mit regionalen Häppchen. Während einige Iren dann die Tankstelle eroberten, fuhren andere noch mit nach Köln, wo sie von uns Pfadileitern eine Stadtführung erhielten. Am Ende landeten wir in einem Irish Pub am Altermarkt, in dem dann noch ein Halstuch des irischen Stammes als Geschenk zurückgelassen wurde.
Abends erwarteten uns Sauerkraut und Nürnberger und auch einige andere Leiter hatten es sich nicht nehmen lassen, unsere Gäste zu begrüßen und einen lustigen Abend gemeinsam zu verbringen.

Weihnachten 2015

In der Weihnachtszeit waren die Pfadfinder vom Stamm Las Casas Liblar wie immer sehr aktiv:
Anfang Dezember fand das Leiterwochenende in der Eifel statt, wo
unter anderem die Weichen für das kommende Sommerlager gestellt
wurden, am 12. Dezember traf sich die Leiterrunde dann zur
Jahresplanung und bereitete den Weihnachtsbaumverkauf vor, der am
nächsten Tag stattfand und bei dem etwa 130 Nordmanntannen einen
neuen Besitzer fanden. Bei dem anhaltend ungemütlichem Nieselregen
konnten sich die Käufer außerdem in der Jurte bei Glühwein, Kakao
und Lagerfeuer aufwärmen. Alle Einnahmen und Spenden kommen der
Jugendarbeit der Pfadfinder zugute und werden z.B. für
Materialanschaffungen und Unterstützung von Fahrten und Lagern
eingesetzt.



Am selben Tag fuhr wie jedes Jahr eine kleine Abordnung von Wölflingen, Juffis und Pfadis
mit ihren Leitern nach Köln und holte im Dom bei einem
Diözesangottesdienst das Friedenslicht ab, das seit 1986
traditionell in der Geburtsgrotte Jesu in Bethlehem entzündet und
von dort von Pfadfindern in die ganze Welt verteilt wird. Wie immer
fiel das Liblarer Banner mit dem Maskottchen, unserem Gartenzwerg, in
der Masse der anderen Bannerträger besonders auf – ein gutes
Mittel, sich in der Menge der mehreren Tausend teilnehmenden
Pfadfinder im Dom nicht zu verlieren.

Dieses Jahr soll das Friedenslicht besonders dazu aufrufen den vielen geflohenen Menschen
unsere Türen zu öffnen. In der anschließenden Abendmesse in Sankt
Barbara konnten sich die Besucher das Friedenslicht ebenfalls mit
nach Hause nehmen oder als kleinen Friedensgruß an Freunde und
Verwandte weitergeben.

Am 24. Dezember warendann die Pfadis unterwegs, um Menschen, die an Heiligabend zum Wohl
der Gesellschaft arbeiten, mit einem Tütchen selbstgebackener
Plätzchen ein kleines Dankeschön zu überreichen. Einige
Mitarbeiter im Altenheim und im Krankenhaus in Frauenthal, Lokführer,
Busfahrer, Taxifahrer und Feuerwehrmänner freuten sich über die
Anerkennung und haben ihren Arbeitstag hoffentlich gut meistern
können.

Im neuen Jahr warten dann schon wieder neue Projekte: Das Pfadi-Winterlager mit unserer
irischen Partnergruppe, die Teilnahme am Karnevalszug in Liblar, die
Müllsammelaktion, das Jamb de Cologne zu Pfingsten, das Sommerlager
in Dedenborn in der Eifel und vieles mehr.

XXL-Vorweihnachtswochenende

Am vorletzten Wochenende vor Weihnachten haben wir Pfadfinder wie immer viel vor!

Samstag, 12.12.: Leiter-Jahresplanung; außerdem Anlieferung der Weihnachtsbäume – wer helfen möchte, die Bäume aufzustellen und auszunetzen, kann sich bei seinen Leitern melden, wir rufen euch an, sobald die Bäume geliefert werden.



Sonntag, 13.12. 10-18 Uhr: Großer Weihnachtsbaumverkauf – wir freuen uns ab 10 Uhrüber Helfer beim Messen, Verkaufen und Einnetzen der Bäume sowie beim Waffel-, Kakao- und Glühweinverkauf (dies organisieren wie jedes Jahr die Stufen)!



Sonntag, 13.12.13:30-18 Uhr: Wir holen das Friedenslicht von Bethlehem im KölnerDom ab! Interessierte sind herzlich willkommen, mitzufahren. Wir treffen uns um 13:30 Uhr am Jugendheim und fahren gemeinsam mit dem Zug nach Köln und zurück. Wer ein Ticket besitzt, bringt es bitte mit. Für alle anderen werden wir Gruppentickets kaufen, ihr braucht euch darum also nicht zu kümmern!



Sonntag, 13.12. 18-19Uhr: 18-Uhr-Gottesdienst in Sankt Barbara – wir bringen das Friedenslicht mit und schließen den Tag gemeinsam in Kluft und Tuch in der Kirche ab! Alle sind eingeladen, sich auch eine kleine Laterne o.ä. Mitzubringen und das Friedenslicht auch mit zu sich nach Hause zu nehmen!




Wir freuen uns bei allen Aktionen über tatkräftige Unterstützung von allen Stufen und Ehemaligen und wünschen allen eine frohe Vorweihnachtszeit!

Sommerlagerbericht Rover 2015, Monschau/Eifel

Nach kurzer Anreise zum Jugendzeltplatz Monschau, direkt an der Rur wurde eilig im Regen die Feuerjurte aufgebaut.
Dabei bemerkten wir, dass wir vergessen hatten, dass Dach unserer Schlafjurte
einzupacken. Zum Glück hatten wir mehr Seitenplanen, Jurtenstangen und
Extensions als Nötig eingepackt und bauten so mit viel Spaß und Kreativität an
die Feuerjurte einen Anbau zum Schlafen. Inhalte unseres Lagers waren die Duschpartys die mit Freude zelebriert wurden. Dazu kam das Errichten eine
Kanustrecke direkt am Platz, zum glück hatten wir das stammeseigene Kanu
mitgenommen, dass hier natürlich zum Zuge kam. In den ruhigeren Stunden
entspannten wir uns in der Sonne und kreierten zugleich Hennatatoos. Dabei entstand
von der Lager- Bravo ausgehend die Flachwitzchallenge. Dabei nimmt man Wasser
in den Mund und wenn man Lachen muss wird dabei das Wasser auf den
Gegenübersitzenden gespuckt. Nicht zu vergessen ist der legendäre Pool, den wir
inklusive Poolheizung bauten, die das Wasser zwar warm aber auch gleichzeitig
dreckig und rauchig machte. Dies hielt aber auch die holländischen
Platznachbarn nicht auf mit uns gemeinsam Poolpartys, mit Musik aus der
Mülltonne, einem aufblasbare Krokodil (Kroko) und einem pinken Schwimmreif
mitzumachen. Immer mit dabei war die überlegene Technologie des Gloriators (ein
Pflanzenschutzzerstäuber der Firma Gloria), den man sowohl als Wasserpistole
als auch zum Feuer anmachen nutzen kann. Zu den Poolpartys kamen noch zwei Geburtstage, die mit Torte gefeiert wurden.Das Versprechen fand auf einer Kuhwiesestatt. Die Nacht darauf fing es an zu stürmen und zu regnen. Das Endergebnis waren zwei eingerissene Seitenplanen, eine im 90° Winkel abstehende
Jurtenstange und ein Boden in dem man bis zu den Knöcheln versank.
Dementsprechend widersetzten wir uns der Tradition den Hike am nächsten Tag zu
starten und entschieden und das Zelt erst mal wieder aufzubauen.

Am nächsten Tag gingen vier der Rover auf Hike, wobei uns das Pech b treu blieb. So vergaßen wir einen Topf,
ein Feuerzeug und Salz, was wir erst unterwegs bemerkten. Zufällig
suchten wir uns den Weg aus, der an der Zivilisation vorbei direkt zum Hohen
Venn führte. Das Sumpfgebiet machte sich durch dauernasse Schuhe und Bäche
bemerkbar. Letztendlich waren wir ein Tag früher als geplant wieder am Lagerplatz und liefen dem Rest der Rover zufällig über
den Weg und flohen schnell durch den nächsten Fluss zu einer Picknickhütte im
Wald. Am nächsten Tag war die Überraschung groß, denn die Schuhe waren
verschwunden! Ganz schnell wurde klar, dass das nur die Rover vom Platz gewesen
sein können. Und so fand der Lagersturm und seine Vorbereitung barfuß statt. Um nach dem Hike wieder richtig sauberzu werden, gingen wir in das örtliche Hallenbad und anschließend Essen.


Gezeichnet die Rover 

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