Sommerlager in Dänemark

Und wieder sind zwei Wochen Sommerlager rum. Nachdem uns unser dänischer Partnerstamm im letzten Jahr im Brexbachtal besucht hat, sind wir dieses Jahr zu unseren Freund*innen hoch nach Dänemark gefahren.

Da die Dänen sich im letzten Jahr voll und ganz auf unser Sommerlager eingelassen haben, waren wir vor der Fahrt super gespannt was uns dieses Jahr bei ihnen in Dänemark erwartet. Unser Lagerplatz lag inmitten eines Apfelbaum-Hains und in nur 10 Minuten Fußweg waren wir direkt am Meer, wo man sich wunderbar sonnen oder baden gehen konnte.

An manchen Tagen sind wir sogar mit Kanus und Kajaks an der Küste entlang gepaddelt. An Action hat es sowieso nicht gefehlt auf diesem Lager: Bei einer großen Runde Stratego sind vor allem die Leiter*innen ordentlich ins Schnaufen gekommen. Aber auch die Kreativen unter uns sind nicht zu kurz gekommen, denn Jennie hatte einiges an Utensilien mitgebracht, um Stirnbänder und Banner zu basteln. An einem Tag sind wir rüber in den nächsten Ort spaziert. Dort haben haben wir uns zunächst mit Süßigkeiten und Snacks eingedeckt und sind anschließend in die uralte Kirche des Dorfes gegangen, wo uns der Pfarrer einiges über den Bau der Kirche und die dänische Mythologie erzählt hat.

Auf dem obligatorischen Haik, der bei unseren Sommerlagern nicht fehlen darf, sind die Kinder in kleinen Gruppen eigenständig losgezogen und haben die Gegend erwandert. Währenddessen haben sich die Leiter*innen auf den großen Lagersturm vorbereitet, eine fette Wasserschlacht als krönender Abschluss des Haiks - Kinder gegen Leiter*innen. Nachdem sich ordentlich mit Wasserbällen und Schwämmen vermöbelt worden war, mussten sich alle erstmal die ganzen Geschichten und Abenteuer erzählen, die sie auf dem Haik erlebt hatten. Und davon gab es wie immer jede Menge.

In der zweiten Woche haben sich Yannik und Filip die Kochschürzen angelegt und haben eine witzige Kochshow moderiert, bei der die Kinder aufgeteilt in mehrere Teams ihr Essen über dem Feuer zubereitet und am Ende auch verspeist haben. Am nächsten Tag haben wir einen Ausflug in den nahegelegenen Zoo gemacht (auch wenn wir diesen aus ethischer Sicht nur mit einem bitteren Beigeschmack genießen konnten).

Am letzten Abend haben wir es mit einer kleinen Outdoor-Disco nochmal so richtig krachen lassen. Mit Lichterketten, Snacks und guter Musik kam echte Party-Stimmung auf und wir haben bis in die Puppen getanzt. Daher war die Rückfahrt - nach einem tränenreichen Abschied von den Dänen - auch sehr ruhig, denn kaum im ICE angekommen, ist ein Kind nach dem anderen eingeratzt.

Und schon ist es vorbei das Sommerlager. Wieder mal zwei Wochen voller Erlebnisse und Erinnerungen! Bis nächstes Jahr!

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